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Wolfram Adolphi liest im Saalekreis

Am Freitag, dem 2.10.2020 habe ich in meinem Wahlkreis Wolfram Adolphi zu Gast. Wie zu ihrer Zeit die ersten beiden Bände, soll nun auch das Endstück seiner Hartenstein-Trilogie im Rahmen einer offenen Lesung durch den Autor vorgestellt werden. Dazu laden wir alle Interessierten bei freiem Eintritt herzlich ein.

Die gängigen Hygieneregeln und Abstandsgebote werden selbstverständlich beachtet. Wir bitten hier um Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit.

Der NORA-Verlag beschreibt den Titel auf seiner Onlinepräsenz folgendermaßen:

"In diesem letzten Band der Hartenstein-Trilogie rückt Jakob Hartenstein – der Enkel des Balten vom Werk (Bd. 1) – in den Mittelpunkt. Bei seinen Erkundungen im Zwielicht der Spuren (Bd. 2) ist ihm klar geworden, dass er, der er von seiner marxistischen Weltbetrachtung nicht lassen will, Nachfahre zweier Großväter ist, die sich beide in den Dienst des deutschen Faschismus gestellt und dann – die zweite Hälfte des Lebens gegen die erste setzend – dem Aufbau der DDR verschrieben haben.

Nun geht es um Jakobs eigene Bilanz. Die auch geteilt ist: in ein Leben in der DDR und eines im vereinigten Deutschland. Und die sich in diesem Spannungsfeld immer wieder bewähren muss. In einem Jetzt, in dem Biografien wie die seine seltsam fremd erscheinen. Als ob die vierzig Jahre der Zweistaatlichkeit, die doch fester Bestandteil der Geschichte der Welt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind, nicht selbstverständlich ganz unterschied­liche Lebenswege hervorgebracht hätten. Eben auch sozialistische, im Engagement für die DDR sich erfüllende.

Darüber zu streiten wird für Jakob immer wichtiger. Erst recht, da die Zeichen sich mehren, dass Faschismus nichts endgültig Vergangenes ist."

Die Toten mahnen uns

Auf Einladung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) war ich heute in Halle. Gemeinsam mit vielfältigen gesellschaftlichen Initiativen, haben neben Hendrik Lange (MdL) und mir auch Vertreter des Stadtverbandes DIE LINKE.Halle und des Kreisverbandes DIE LINKE.Saalekreis an die Opfer des nationalsozialistischen Staates erinnert.

Dass die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft keineswegs auch den Untergang rassistischen und antidemokratischen Denkens erzwingen konnte, wird uns täglich immer deutlicher vor Augen geführt. Der Kampf geht weiter.

Vor diesem Hintergrund ist es besonders erschreckend, dass die VVN-BdA im Jahr 2020 um die weitere Anerkennung ihrer Gemeinnützigkeit kämpfen muss. Antifaschismus ist immer gemeinnützig.

Gottlose Type. Meine unfrisierten Erinnerungen

Planmäßiger Höhepunkt unserer gemeinsamen Wahlkreistour war Petra Paus Lesung aus ihrem Buch ›Gottlose Type. Meine unfrisierten Erinnerungen‹. Mit Blick auf Corona hatten wir uns vorsichtshalber für eine Lesung unter freiem Himmel entschieden, wo auch die Hygieneregeln leichter einzuhalten waren.

Das Buch berichtet von den Anekdoten der Jahre im Parlament – von humorvoll bis ernst, von alltäglich bis außergewöhnlich. Wir konnten für diese Veranstaltung den Garten des Mehrgenerationenhauses in Merseburg nutzen und haben das natürlich mit einer Besichtigung dieser wichtigen sozialen und integrativen Einrichtung verbunden.

 

Zu Gast in der Willi-Sitte-Galerie

Während einer Tour durch den Saalekreis konnte ich in den Räumen der Willi-Sitte-Galerie gemeinsam mit Petra Pau (MdB), einige Werke des bekannten Künstlers aus der Nähe bestaunen.

Wir nutzten hier die Gelegenheit, uns mit den Vertretern der Galerie über die vielschichtigen auch organisatorischen Schwierigkeiten auszutauschen, die mit der Konzeption, dem Erhalt, dem beständigen Attraktiv-Bleiben einer solchen Einrichtung verbunden sind.
In diesem Rahmen fanden sich auch einige Minuten des Gesprächs der Vizepräsidentin des Bundestages mit den lokalen Pressevertretern.

Teutsches Theater Teutschenthal

Das Teutsche Theater Teutschenthal war am vergangenen Freitag der zweite Ortstermin meiner gemeinsamen Wahlkreistour mit Petra Pau, MdB.

Die in ehrenamtlicher Tätigkeit betriebene Kultureinrichtung ist ein bemerkenswertes Beispiel lokalen Engagements, weitgehend ohne öffentliche Mittel. Corona hat auch hier Aufführungen für einige Zeit verhindert, später wenigstens eingeschränkt. Zumindest aber, waren hier keine hauptamtlichen Kunstschaffenden in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht.

Wir werden auch weiterhin mit dem Theater in Kontakt bleiben

Von Berlin bis Barnstädt - Klimawandel, Kapitalismus, Krise

Am vergangenen Freitag hatte ich Petra Pau, die Vizepräsidentin des Deutschen Bundetags, in meinem Wahlkreis zu Besuch. Der erste Ortstermin an diesem Tag führte uns nach Nemsdorf-Göhrendorf zum Agrarunternehmen Barnstädt e.G.. Mit diesem genossenschaftlich organisierten Betrieb stehe ich schon lange in regelmäßigem Kontakt.

Die extreme Trockenheit der letzten Jahre, eine Folge des menschengemachten Klimawandels, führt hier, wie im ganzen Land, zu massiven Verlusten bei der Pflanzenproduktion. Gleichzeitig zwingen monopolistische Marktstrukturen die Landwirte fortwährend dazu, ihre tierischen Produkte unter den eigenen Produktionskosten zu verkaufen. Das ist eine Kombination, die den ganzen Wirtschaftszweig finanziell destabilisiert, die ökologische Modernisierung ausbremst, höhere Löhne verhindert und dadurch auch die Nachwuchsgewinnung deutlich erschwert. Auch das zwingt immer mehr Bauernland in die Hand landwirtschaftsfremder Großinvestoren.

Die Problemlage verdeutlicht, wie dringend wir einen sozial-ökologischen Systemwechsel brauchen.

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Themen:

  • Leitbildprozess Strukturwandelregion
  • Entwicklung von Boden- und Pachtpreisen in Sachsen-Anhalt
  • Entwicklung landwirtschaftlicher Strukturen 
  • Besuch des Ministerpräsidenten Reiner Haseloff bei Investoren und Regierungsvertretern in der Tschechischen Republik 
  • Folgen der COVID-19-Pandemie für tierhaltende Betriebe 
  • Ausschreibung der Leistung „Tierkörperbeseitigung“ 
  • Arbeitsplatzentwicklung bei Erneuerbaren Energien