Wolfram Adolphi liest "Hartenstein": Ein Leunaer in Monowitz

Im Rahmen der monatlichen Veranstaltungsreihe des Bündnisses 27. Januar 2025 liest Wolfram Adolphi am kommenden Samstag (24.02.) Auszüge seiner Hartenstein-Trilogie. Los geht es um 18:00 im Gemeindesaal der evangelischen Kirche in Leuna (Kirchplatz 1).

Unter dem Leittitel "Ein Leunaer in Monowitz" soll die historische Verbindung beider Orte über das Medium einer biografischen Beschäftigung fassbarer gemacht werden.

Ein Projekt mit der Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.V. (www.gwm-saalekreis.de) über die Partnerschaften für Demokratie "Merseburg engagiert" und "weltoffener Saalekreis".

Nie wieder ist jetzt!

Darum ruft ein breites Bündnis aus ganz verschiedenen Akteur*innen nach Merseburg zu einer Demonstration für Menschenwürde, Demokratie und Vielfalt auf. Am Samstag (24.2.), 15:00, auf dem Bahnhofsplatz Merseburg.

Symbolpolitik reicht nicht #shorts #dielinke #bauernproteste

Kurzvideo (4/4) zur Rede im Landtag vom 25.01.24:

Ehrliche Solidarität mit den Landwirt*innen

Symbolpolitik reicht nicht

Die Landwirtschaft der Zukunft muss die Belange von Mensch und Umwelt gerecht und nachhaltig zusammenführen. Dafür braucht es eine vorausschauende, ehrliche Politik.

Es reicht eben nicht auf Sicht zu fahren und dabei zu hoffen gut anzukommen.

Online-Talk am 19. Februar um 20 Uhr: Aufstehen für die Demokratie!

Viele Menschen sind alarmiert. Mit einer einzigartigen Protestwelle reagieren sie auf die Enthüllungen des Medienhauses Correctiv über das Treffen von AfD-Politikern, rechtsextremen Aktivisten und Unternehmern. Noch nie hat es bundesweit, auch jenseits der Metropolen, an so vielen Orten Demonstrationen gegeben. In Ostdeutschland versammeln sich die Menschen zu den größten Protesten seit 1989.

Damit gibt es unübersehbaren Widerstand gegen den Rechtsruck und die Normalisierung der AfD. Die Übernahme der rechtsextremen Themenagenda bei Migration in die allgemeine politische Debatte hat der AfD bisher nur genutzt. Auch diese Strategie der demokratischen Parteien und Medien steht endlich auf dem Prüfstand. Mehrere Millionen Menschen artikulieren ihre Furcht vor einer rechtsextremen Partei, die in wenigen Monaten noch mehr parlamentarische und kommunale Kraft auf sich vereinen könnte.

Über Bedeutung und Wirkung der Demonstrationen und weitere demokratische Gegenwehr zum Erstarken der AfD, der extremen Rechten und des Rechtsterrorismus sprechen wir am vierten Jahrestag des rassistischen Anschlags von Hanau, am 19. Februar ab 20 Uhr, mit Prof. Dr. Matthias Quent, Institut für demokratische Kultur (IdK) an der Hochschule Magdeburg-Stendal, und Fabian Pfister, Jugendsekretär beim DGB Sachsen-Anhalt. Unsere Fraktionsvorsitzende Eva von Angern wird die Veranstaltung moderieren.

 

Zugangsdatenhttps://global.gotomeeting.com/join/222940301
Sie können sich auch über ein Telefon einwählen: +49 892 0194 301, Zugangscode: 222-940-301

Unfaire Preise #shorts #dielinke #bauernproteste

Kurzvideo (3/4) zur Rede im Landtag vom 25.01.24:

Ehrliche Solidarität mit den Landwirt*innen

Unfaire Preise

Ein Grundproblem unserer Landwirt*innen ist ihre schwache Verhandlungsposition gegenüber den großen weiterverarbeitenden Betrieben und besonders den riesigen Lebensmittelketten.

Deren Marktmacht drückt die Preise nach unten, bis die Landwirtschaft nichtmal die Kosten der Erzeugung ihrer Produkte noch decken kann. Wir müssen dieses System vom Kopf wieder auf die Füße stellen.

Mangelnder Rückhalt #shorts #dielinke #bauernproteste

Kurzvideo (2/4) zur Rede im Landtag vom 25.01.24:

Ehrliche Solidarität mit den Landwirt*innen
 

Mangelnder Rückhalt

Im Bund werden die Belange der Landwirt*innen nicht erst durch die aktuelle Regierung ignoriert. Umso mehr müsste sich wenigstens die Landesebene einsetzen.

Für einen gerechte, nachhaltige und zukunftsfähige Landwirtschaft, die den Beschäftigten faire Löhne statt sinnloser Bürokratie ermöglicht.

Unser WhatsApp-Kanal, unkompliziert informiert!

Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt hat einen Whatsapp-Kanal eingerichtet, damit wir noch mehr Menschen über aktuelle Entwicklungen in der Politik und unsere Termine informieren können. Folgt gerne dem Link!

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Ungleiche Pflichten #shorts #dielinke #bauernproteste

Kurzvideo (1/4) zur Rede im Landtag vom 25.01.24:

Ehrliche Solidarität mit den Landwirt*innen

Ungleiche Pflichten

Dass die finanziellen Be- und Entlastungen in unserem Land extrem ungleich verteilt sind, ist kein Geheimnis. Leider geht es oft genug bei politischen Entscheidungen letztlich nicht um soziale Gerechtigkeit oder ökonomische Weitsicht, sondern einfach um den Weg des geringsten Widerstandes. Das dürfen wir nicht akzeptieren.

Kerstin Eisenreich: Ehrliche Solidarität mit den Landwirt*innen

Ehrliche Solidarität mit den Landwirt*innen

Nach dem Beginn der Proteste unserer Landwirt*innen schien es plötzlich, als stünden doch eigentlich alle Parteien an der Seite der Demonstrierenden und verstünden ihre Probleme.

Man sollte sich aber lieber nicht von Lippenbekenntnissen täuschen lassen und stattdessen nach dem Inhalt der tatsächlich ins Parlament eingebrachten Anträge, Initiativen, Forderungen - auch und grade der letzten Jahre - prüfen. Zumindest Die Linke muss diesen kritischen Blick sicher nicht fürchten.

Naumburger Engel 3

In der Naumburger Engelgasse 3 unterstützt die Integration Naumburg gGmbH (hervorgegangen aus dem Integration Naumburg e.V.) auf vielfältige Weise in unserer Gesellschaft ankommende Menschen. Begleiten, Beraten, Begegnen!

Herzlichen Dank besonders auch an Beate, Frank und Jan. Ein ermutigendes Engagement der Aktiven vor Ort, das ich in der vergangenen Woche mit einer Spende unterstützen konnte.

Systemrelevante Landschaften 

Feuchtgebiete sind systemrelevant für Mensch und Natur. Sie regulieren den (Grund-)wasserhaushalt, speichern und reinigen wertvolles Süßwasser, beherbergen etwa 40% der weltweiten Artenvielfalt und binden dabei mehr Kohlenstoff, als es Wälder auf der gleichen Fläche könnten.

Trotzdem werden auch weiterhin Feuchtgebiete durch den Menschen aktiv zerstört, meist um die Flächen anders nutzen zu können. Das ist der kurzsichtige Weg in eine bald auch wirtschaftliche Sackgasse.

Landtagsfraktion vor Ort: Die Linke mit heißer Suppe gegen soziale Kälte am 8. Februar in Weißenfels

Die Fraktion Die Linke im Landtag von Sachsen-Anhalt lädt am 8. Februar ab 10 Uhr zum öffentlichen Neujahrsempfang auf den Marktplatz in Weißenfels ein. Die Linke fordert zur Überwindung der aktuelle Krise ein Inflationsstopp in allen Bereichen des Lebens, zum Beispiel durch Steuersenkungen bei Strom, Gas sowie Grundnahrungsmittel. Um unseren Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen, braucht es eine echte Kindergrundsicherung sowie mehr Lehrkräfte und weniger Unterrichtsausfall an den Schulen, damit das Chaos um den Lehrermangel beendet wird und unsere Kinder ein gutes Lernumfeld haben.

Die Linke nimmt die aktuellen Proteste der Bauern in den Fokus und kritisiert das Agieren des Landeswirtschaftsminister Sven Schulze. Statt an der Seitenlinie zu stehen, muss er den Bauern aus Sachsen-Anhalt politische Lösungen anbieten. Die Linke fordert: Bauernland gehört nicht in Investorenhand! Bodenspekulationen müssen beendet und die Pachtpreise für die Bauern bezahlbar bleiben.

Zusammen mit der linken Stadtratsfraktion in Weißenfels wollen wir mit den Menschen ins Gespräch kommen. Mit heißer Suppe und Musik laden wir alle Interessierten ein, über aktuelle Themen wie Energiekrise, Rechtsextremismus, Inflation und #Preissteigerungen ins Gespräch zu kommen.

Auftakt für den Weg zum 80. Jahrestag

Mit Blick auf den anstehenden 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz mit seinem Teillager Auschwitz-Monowitz durch die Rote Armee am 27. Januar 2025 haben sich Menschen der Region – koordiniert durch die Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.V. – zu einem „Bündnis 27. Januar 2025“ zusammengeschlossen. 

Das Teillager Auschwitz-Monowitz war von der IG Farben speziell für die Errichtung ihres Chemiewerkes Buna IV gebaut worden. 20.000 Häftlinge kamen 1941-1945 auf dieser Baustelle zu Tode. Auch Führungskräfte und Beschäftigte der Leuna-Werke waren an dem verbrecherischen Bauvorhaben beteiligt. Dieser regionale Bezug sollte Anlass sein, auf besondere Weise der Toten zu gedenken und sich mit der Geschichte Leunas und der Leuna-Werke zu befassen.

Gemeinsam mit weiteren Partnern werden wir im Jahr 2024 einen Veranstaltungszyklus in Leuna und Merseburg durchführen, mit dem die Verbindung zwischen den Leuna-Werken und Auschwitz-Monowitz ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden soll.

Den Auftakt bildete heute die Einweihung eines erklärenden Zusatzschildes zur Kriegsgräberstätte Keckermühle in Leuna mit anschließendem Gedenken an der Begräbnisstätte. Dieses Projekt wurde gemeinsam mit dem Heimat- und Geschichtsverein Zöschen verwirklicht.

Weitere Veranstaltungen, zu denen wir alle Interessierten herzlich einladen:

24.02.2024, 17:00 Uhr, Am Kirchplatz 1, Leuna
1. Lesung aus der „Hartenstein“-Trilogie mit Wolfram Adolphi: Ein Leunaer in Monowitz

23.03.2024, 16:30 Uhr/18:30 Uhr, Domstadtkino Merseburg 
Filmvorführungen:
„Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“
„Jakob der Lügner“

27.04.2024, 17:00 Uhr, Leuna 
2. Lesung aus der „Hartenstein“-Trilogie mit Wolfram Adolphi: Die Merseburger Straßennamen-Debatte sowie Diskussion „Wie gedenken wir in Leuna“

25.05.2024
Literarische-musikalische Collage zum 91. Jahrestag der Bücherverbrennung „Unendlichkeit der Sterne“

29.06.2024
Vortrag und Diskussion – Deutsche Wirtschaft und Erinnerungskultur

27.07.2024
Eröffnung Wanderausstellung

24.08.2024
Lesung: Neonazis unter uns

28.09.2024
Filmvorführung „Der Junge im gestreiften Pyjama“

26.10.2024
Lesung Mein Vater – ein Kriegsverbrecher

30.11.2024
Projektvorstellung im Rahmen des Jahrestreffens der Schulen ohne Rassismus – Schulen mit Courage (SOR)

28.12.2024
3. Lesung aus der „Hartenstein“-Trilogie mit Wolfram Adolphi: Lernort Familiengeschichte

27. Januar 2024 - 79. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz

In konkretem Gedenken an die zu Tode gebrachten Merseburger*innen - stellvertretend für alle Opfer des deutschen Faschismus - hat sich in diesem Jahr eine bestärkend große Anzahl von Menschen zusammengefunden. Hier und an über 20 heute besuchten Stolpersteinen im Saalekreis lagen die Blicke aber nicht nur auf einer kaum begreifbaren Vergangenheit, sondern auch einer immer beängstigender werdenden Gegenwart.

Nie wieder ist jetzt!

Kerstin Eisenreich: Bauernproteste - Es muss um gerechte Preise gehen #shorts #dielinke #bauern

Bauernproteste - Es muss um gerechte Preise gehen

Die aktuellen Proteste der Landwirt*innen sind das Ergebnis von Jahrzehnten verfehlter Agrarpolitik, wegen der die Landwirtschaft ihre ökonomischen und ökologischen Aufgaben nicht erfüllen kann. Dabei war die nun angekündigte Kürzung von Subventionen nur der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat.

Von den Preisen, die wir alle beim Einkauf für unsere Lebensmittel zahlen, kommt nur ein ganz geringer Anteil bei den Bäuerinnen und Bauern an. Solange die eigentlichen Produzenten von den übermächtigen Einzelhandelsketten nicht das Geld bekommen, das sie brauchen und eigentlich verdienen, wird unser Agrarsystem nie wirklich nachhaltig funktionieren.

Die Linke steht solidarisch an der Seite der Protestierenden.