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Themen:

  • Mülldeponien in Sachsen-Anhalt II
  • Asbest-Entsorgung in Sachsen-Anhalt II

Einheits-Buddeln am 3.Oktober

Zum Tag der Deutschen Einheit bin ich einer Einladung der Forstbetriebsgemeinschaft Ostharz nach Hasselfelde gefolgt. Gemeinsam mit den anderen Teilnehmern wurden hier im Rahmen des Projektes "Einheits-Buddeln" durch uns über 100 neue Bäume angepflanzt.

Die Idee ist, für den Feiertag eine ganz neue Tradition entstehen zu lassen, die unserem Klima nützt und an einem Tag des Gedenkens auf ein Problem der Zukunft hinweist. Auch und gerade in den Wäldern des Harzes sind die, nicht zuletzt ökonomischen, Folgen der Klimakatastrophe für alle deutlich sichtbar.

Wolfram Adolphi - Der Enkel vorne links

Viele Menschen waren am vergangenen Freitag meiner Einladung in die Willi-Sitte-Galerie gefolgt. Wie zu ihrer Zeit die ersten beiden Bände, wurde jetzt der ganz neue, letzte Band der Hartenstein-Trilogie durch den Autor Wolfram Adolphi einem Publikum im Saalekreis erstmals vorgestellt.

Der eigentlichen Lesung folgte eine reichhaltige Diskussion, einerseits zum Buch selbst, andererseits aber auch zu den großen gesellschaftlichen und historisch-politischen Fragen, die das nur vordergründig autobiographische Werk anzusprechen versucht.

Ich freue mich auf weitere Veranstaltungen mit Wolfram und kann jedem die anregende und streitbare Lektüre empfehlen.

Besuch in der Werkstatt für behinderte Menschen Bad Dürrenberg

In der Behindertenwerkstatt in Bad Dürrenberg, die eine Zweigstelle der Samariterherberge Horburg ist, arbeiten rund 80 Menschen mit hauptsächlich geistigen Einschränkungen. Die Tätigkeiten sind vielfältig und richten sich nach den aktuellen Aufträgen, beispielsweise in den Bereichen Montage, Verpackung, Konfektionierung.

Für Menschen mit besonders starken Einschränkungen gibt es im Haus auch eine Fördergruppe. Ganz neu wurde das Gebäude der Wohngruppe errichtet. Die Corona-Situation zwingt zu den üblichen Hygienemaßnahmen, schränkt die Arbeit und Betreuung aber nicht wirklich ein.

Landesgartenschau 2023 in Bad Dürrenberg

Von April bis Oktober soll die in das Jahr 2023 verschobene Landesgartenschau in Bad Dürrenberg stattfinden. Noch vor dem ersten offiziellen Spatenstich habe ich am vergangenen Montag die Gelegenheit genutzt, mich vor Ort mit dem Bürgermeister und einem Vertreter der Landesgartenschau Bad Dürrenberg 2023 gGmbH über die Planungen auszutauschen. Neben den reizvollen Möglichkeiten, die das Gelände rund um Saline und Kurpark bietet, gibt es doch auch große Probleme.

Auf der einen Seite ist das der mit solchen Großprojekten für eine Kommune immer verbundene Kampf um die Realisierung von Fördermitteln und das Beschaffen der nötigen Eigenanteile.

Andererseits bleibt auch eine Landesgartenschau nicht von den Folgen des Klimawandels verschont. Im Kurpark mussten schon über 250 abgestorbene Bäume gefällt werden, bei vielen anderen ringt man noch mit allen Mitteln gegen die anhaltende Trockenheit. Die Konzeption der Laga wird sich dieser Thematik sicher auch inhaltlich widmen.

Natürlich ist die Nutzbarkeit der Anlagen nach 2023 entscheidend. Dabei verlangen die herausragenden archäologischen Funde verschiedener Epochen, die nun auf dem Gelände gemacht werden, nach einer wirksamen Sichtbarmachung.

Insgesamt 500 Euro für die Grundschule Tollwitz

Für die Projekte rund um den 80. Gründungstag der Grundschule Tollwitz habe ich als Landtagsabgeordnete 250 Euro gespendet, zusätzlich durfte ich weitere 250 Euro aus dem Solidaritätsfonds meiner Fraktion übergeben.

Obwohl der Jahrestag in diesen Oktober fällt, können die Aktivitäten planmäßig erst im April nächsten Jahres stattfinden.

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Thema: Praxis der Ausländerbehörde muss überprüft werden

Wolfram Adolphi liest im Saalekreis

Am Freitag, dem 2.10.2020 habe ich in meinem Wahlkreis Wolfram Adolphi zu Gast. Wie zu ihrer Zeit die ersten beiden Bände, soll nun auch das Endstück seiner Hartenstein-Trilogie im Rahmen einer offenen Lesung durch den Autor vorgestellt werden. Dazu laden wir alle Interessierten bei freiem Eintritt herzlich ein.

Die gängigen Hygieneregeln und Abstandsgebote werden selbstverständlich beachtet. Wir bitten hier um Ihr Verständnis und Ihre Mitarbeit.

Der NORA-Verlag beschreibt den Titel auf seiner Onlinepräsenz folgendermaßen:

"In diesem letzten Band der Hartenstein-Trilogie rückt Jakob Hartenstein – der Enkel des Balten vom Werk (Bd. 1) – in den Mittelpunkt. Bei seinen Erkundungen im Zwielicht der Spuren (Bd. 2) ist ihm klar geworden, dass er, der er von seiner marxistischen Weltbetrachtung nicht lassen will, Nachfahre zweier Großväter ist, die sich beide in den Dienst des deutschen Faschismus gestellt und dann – die zweite Hälfte des Lebens gegen die erste setzend – dem Aufbau der DDR verschrieben haben.

Nun geht es um Jakobs eigene Bilanz. Die auch geteilt ist: in ein Leben in der DDR und eines im vereinigten Deutschland. Und die sich in diesem Spannungsfeld immer wieder bewähren muss. In einem Jetzt, in dem Biografien wie die seine seltsam fremd erscheinen. Als ob die vierzig Jahre der Zweistaatlichkeit, die doch fester Bestandteil der Geschichte der Welt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts sind, nicht selbstverständlich ganz unterschied­liche Lebenswege hervorgebracht hätten. Eben auch sozialistische, im Engagement für die DDR sich erfüllende.

Darüber zu streiten wird für Jakob immer wichtiger. Erst recht, da die Zeichen sich mehren, dass Faschismus nichts endgültig Vergangenes ist."

Die Toten mahnen uns

Auf Einladung der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) war ich heute in Halle. Gemeinsam mit vielfältigen gesellschaftlichen Initiativen, haben neben Hendrik Lange (MdL) und mir auch Vertreter des Stadtverbandes DIE LINKE.Halle und des Kreisverbandes DIE LINKE.Saalekreis an die Opfer des nationalsozialistischen Staates erinnert.

Dass die Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft keineswegs auch den Untergang rassistischen und antidemokratischen Denkens erzwingen konnte, wird uns täglich immer deutlicher vor Augen geführt. Der Kampf geht weiter.

Vor diesem Hintergrund ist es besonders erschreckend, dass die VVN-BdA im Jahr 2020 um die weitere Anerkennung ihrer Gemeinnützigkeit kämpfen muss. Antifaschismus ist immer gemeinnützig.