Chemie in der Krise
Wir bekennen uns zum Mitteldeutschen Chemiedreieck als unverzichtbare Säule einer wirtschaftlich starken Region. Die jetzige Krise nur mit den gestiegenen Energiepreisen in Folge der aktuellen geopolitischen Spannungen zu erklären greift zu kurz.
Man darf von der Verantwortung der großen Konzerne für unternehmerische Fehlentscheidungen, mangelnde Transformation, kurzfristige Profitorientierung und schlechtes Risikomanagement nicht schweigen.
Heidi Reichinnek, Eva von Angern, Janina Böttger, Wulf Gallert und ich sind in dieser Woche gemeinsam mit einigen unserer Mitarbeiter*innen einer Einladung der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie nach Schkopau gefolgt.
Wir sprachen über die Situation der Beschäftigten, die Perspektive der Standorte, Transformationschancen sowie die Rolle, die Aufgaben und Möglichkeiten der Politik dabei.
Neue Pressemitteilung:
Kurzvideo zur Rede im Landtag vom 04.03.26:
Weniger Symbolpolitik, mehr Umsetzung!
Weniger Symbolpolitik, mehr Umsetzung!
Es gilt bei den Kosten der Klimaanpassung wie bei allen anderen politischen Maßnahmen: Nur schöne Worte bringen uns nicht weiter. Für die Umsetzung braucht es Geld, gut finanzierte Kommunen, ein gerechtes Steuersystem. Unsere Forderungen sind unmissverständlich.
Wasser und Geschlecht
Am Sonntag war Weltwassertag, der in diesem Jahr unter dem Motto „Wasser und Geschlecht“ auf die weltweiten gesellschaftlichen Ungerechtigkeiten in der Verantwortung für und dem Zugang zu sauberem Wasser hinweisen soll. Frauen und Mädchen trifft im Umgang mit der knappen Ressource vielerorts eine besondere Belastung und Benachteiligung.
In direkter Bezugnahme dazu wurde für den heutigen Tag zur 5. Elsterfloßgrabenkonferenz nach Leuna geladen. Wir sprachen über den Elsterfloßgraben als technisches Denkmal, Teil des Immateriellen Kulturerbes Flößerei und bedeutenden Aspekt von regionaler Ökologie und Naturschutz.
Warmherzige Gastgeber*innen
Zum Artikel auf: www.lokalkompass.de
Kerstin Eisenreich (Linke): Jak pani spojrzy na podział majątku,to zobaczy pani zachód – zasobną dawną Bundesrepublik i obszar dawnej NRD na przeciwległym biegunie.
Zum Artikel auf: www.berlinskitygiel.pl
Wälder und Wirtschaft
Das Motto „Wälder und Wirtschaft“ zum heutigen Internationalen Tag des Waldes verweist nicht nur auf die direkten Produkte unserer Wälder, sondern auch auf ihre systematischen, in alle Bereiche des Lebens und Wirtschaftens greifenden Funktionen.
Unter anderem sichern sie sauberes Wasser, fruchtbare Böden, stabile Ökosysteme und mildern die Folgen von Extremwetter.
Die Toten mahnen uns!
Zur Einordnung und Einstimmung der in den nächsten Tagen stattfindenden Gedenkveranstaltungen rund um die Märzkämpfe der Jahre 1919-1921 hat der Bottroper Lokalhistoriker Sahin Aydin gestern auf meine Einladung hin in den Räumen der Merseburger Willi-Sitte-Galerie vorgetragen.
Unter dem Titel „Der Kapp-Lüttwitz-Putsch 1920 am Beispiel des Bottroper Massakers an Arbeiter*innen“ konzentrierte er den Blick einerseits zeitlich und regional bewusst eng, verknüpfte aber zugleich in die deutschlandweite Perspektive und zeigte die Bedeutung des Geschehenen auch für unsere Gegenwart auf.
Kurzvideo zur Rede im Landtag vom 04.03.26:
Fossile Brennstoffe werden unbezahlbar!
Fossile Brennstoffe werden unbezahlbar!
Der Krieg im Iran und die in seiner Folge rasant steigenden Preise für fossile Brennstoffe zeigen, dass die Wende hin zu erneuerbaren Energien und passender Gebäudesanierung nicht nur eine Frage des Klimaschutzes ist. Sie ist die Voraussetzung für Versorgungssicherheit, bezahlbare Preise und eine zukunftsfähige Wirtschaft.
Nachbarschaftshilfe auf dem Land
Auf Einladung des Wildtulpe - Mösthinsdorfer Heimatverein e.V. konnte ich mich heute beim Servicepunkt Petersberg im KunstGUT Mösthinsdorf über das dort geleistete Engagement austauschen.
Mit der Qualifizierung, Vermittlung, kontinuierlichen Betreuung und Vernetzung von Nachbarschaftshelfenden beleben die Aktiven einerseits Solidarität im ländlichen Raum und ermöglichen andererseits soziale Teilhabe und größere Selbstständigkeit für die Unterstützten.
Es ist unerlässlich die Finanzierung dieser Strukturen als lokale Ankerpunkte und erste Anlaufstelle langfristig abzusichern. Das ist kein Nebenthema, sondern eine echte Frage der Lebensqualität für viele Menschen. Hier müssen Kreis und Land entschlossener und verlässlicher zusammenarbeiten.
Der Frauentag verbindet
Es ist nicht der Sinn des Frauentages einmal im Jahr mit ein paar netten Worten und einem Strauß Blumen die Ungerechtigkeiten des restlichen Jahres auszugleichen.
Wichtig ist das Bewusstsein zu stärken, was Solidarität und Zusammenhalt der Frauen schon erreicht haben und was noch erkämpft werden muss. Unter diesem Zeichen standen auch meine gestrigen Frauentagsrunden in Querfurt und Merseburg.
Ich bin stolz zu wissen, dass Die Linke in diesem Ringen um eine gerechte Gesellschaft fest an der Seite aller Frauen steht.
Der Frauentag rückt näher!
Rund um den Internationalen Frauentag lade ich traditionell zu gemütlichen Gesprächsrunden über Politik und Gesellschaft ein. Den Anfang machten diesmal Zeitz und Hohenmölsen, wo ich dem Verein Seniorenbüro Hohenmölsen bei dieser Gelegenheit eine Spende für die weitere Arbeit übergeben habe.
Auf besonderes Interesse stießen die Themen der jüngsten Landtagssitzungen, zwischen Vermögenssteuer, bezahlbarem Wohnen und dem Schutz unserer Verfassung gegen die Angriffe von rechts.
Für eine lebenswerte Zukunft
Der heutige Internationale Tag des Artenschutzes widmet sich in diesem Jahr besonders den Themen Gesundheit, Heilpflanzen, Kulturerbe und natürliche Lebensgrundlagen.
Damit wird völlig zu Recht betont, wie sehr vielfältige, stabile Ökosysteme unverzichtbare Voraussetzung sind für eine lebenswerte Zukunft und funktionierende Gesellschaften.
Kurzvideo zur Rede im Landtag vom 28.01.26:
Weniger Zucker wagen
Weniger Zucker wagen
Weil Warnhinweise auf den Verpackungen nicht ausreichend wirken und eine Zuckersteuer nur an die Verbraucher*innen weitergegeben würde, braucht es endlich strengere Vorgaben für die Hersteller.
Kurzvideo zur Rede im Landtag vom 29.01.26:
Teurer als Klimapolitik ist fehlende Klimapolitik
Teurer als Klimapolitik ist fehlende Klimapolitik
Wem das Geld für Gebäudesanierung und klimaneutrale Heizung fehlt, der bleibt an die immer teurer werdenden fossilen Energieträger gebunden.
Wir sagen: Einkommensschwächere Haushalte müssen durch gestufte Förderprogramme bei der kostensparenden Investition gezielt unterstützt werden, gegebenenfalls bis zur Vollübernahme.
Klipp&Klar Frühjahr 2026
Die Frühjahresausgabe unserer Fraktionszeitung Klipp&Klar ist da und kann auch digital gelesen werden:
Klipp&Klar Frühjahr 2026 hier herunterladen!
Zentrale Themen sind diesmal: Soziale Sicherheit, die Gefahr von Rechts, Kriegsdienstverweigerung und die Hoffnung auf eine lebenswerte Zukunft
Solidarität mit den Streikenden im Nahverkehr
Die Streiks im Nahverkehr nerven!
Schuld an ihnen sind die unmoralischen und respektlosen Angebote der Arbeitgeberseite, die statt der notwendigen Verbesserungen die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten eher noch verschlechtern wollen.
Unsere Solidarität gilt den Streikenden im Nahverkehr und wir sind stolz darauf im Arbeitskampf auch weiterhin fest an ihrer Seite zu stehen.
In der Region, Näher am Menschen
Diesem Motto sind wir gestern in Querfurt in sogar doppelter Weise treu geblieben.
Erstens indem wir unseren Neujahrsempfang als Linke Landtagsfraktion auch diesmal auf die Straße, zu den Menschen gebracht haben, um mit ihnen über die Probleme des Alltags ins Gespräch zu kommen. Im Kampf gegen die soziale Kälte ist Die Linke die verlässliche Stimme der Menschen im Parlament.
Zweitens passt das Motto zur regionalen Ausrichtung, zum nachhaltigen Konzept des Obsthofes Müller, den wir im Anschluss zu einem Austausch über Probleme, Perspektiven und Initiativen in der heimischen Landwirtschaft besuchen durften. Auch daran messen wir unsere politische Arbeit.
„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.“
„Es ist geschehen, und folglich kann es wieder geschehen.“
So schrieb es der Auschwitzüberlebende Primo Levi.
Der Holocaust begann nicht in den Gaskammern der Vernichtungslager. Er begann mit der allmählichen Zerstörung der Demokratie. Er begann mit der Abwertung und Herabwürdigung von Menschen, mit Hass und Hetze, mit Ausgrenzung und Entrechtung. Und mündete schließlich in Gewalt.
Wir erleben seit Jahren, wie Rassismus, Antisemitismus und autoritäres Denken, die Ausgrenzung und Herabwürdigung von Menschen, das Aushöhlen der Demokratie wieder an Einfluss gewinnen. Das passiert immer offener, auf der Straße, im Netz und auch in den Parlamenten.
Darum sind Gedenkveranstaltungen wie heute in der Merseburger Neumarktkirche anlässlich des 81. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz weit mehr als bloßes Erinnern. Sie bekunden den alltäglichen Auftrag einzustehen gegen Gewalt, Rassismus, Diskriminierung und die Deportationsfantasien alter und neuer Nazis.
Gemeinsam gegen rechte Lügen
Von ihren Stützpunkten in Schnellroda und Schkopau aus versuchen die rechten Verfassungsfeinde unter einem pseudointellektuellen Deckmantel ihre autoritären und rassistischen Phantasien zu propagieren - als Gegenmodell zu unserer vielfältigen und demokratischen Gesellschaft.
Dem stellen wir uns gemeinsam mit anderen engagierten Menschen und Bündnispartner*innen auch als Partei Die Linke zu jeder Zeit verlässlich entgegen. Auf der Straße und im Parlament.





















































