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Radschnellweg Braunsbedra-Merseburg

Am Donnerstag habe ich gemeinsam mit anderen Genoss*innen, sowie Kommunal- und Landespolitiker*innen die Einladung zur Konzeptvorstellung und Befahrung der Route des geplanten Radschnellwegs Braunsbedra-Merseburg genutzt. Ein wichtiges Projekt für regionale Mobilität und Tourismus.

Jugendkultur für den ländlichen Raum

Dafür steht das Rats-Kulturzentrum Obhausen, wo Heidi Reichinnek, Alexander Sorge und ich uns am Freitag über Chancen und Probleme informierten.

Anschließend ging es noch zur Demo gegen die #noafd in Schnellroda.

Besuch in Nebra und Spielberg

Beim Geo-Naturpark Saale-Unstrut-Triasland ist die Arbeit an und mit unserer Umwelt tägliche Praxis. Davon konnte ich mich am Freitag gemeinsam mit Heidi Reichinnek und Alexander Sorge überzeugen.

Klar ist: Alle Pläne, Projektskizzen und Konzepte nützen nichts, wenn Personal und Geld fehlen, sie umzusetzen.

Heidi Reichinnek zu Besuch

Am Freitag war die in Obhausen aufgewachsene Bundestagsabgeordnete Heidi Reichinnek mit dem stellvertretenden Landesvorsitzenden Alexander Sorge und mir im Wahlkreis unterwegs. Die erste Tageshälfte galt der Kommunalpolitik und ihren Verbindungen zu Land und Bund. 

Wir hatten Gelegenheit uns mit dem Querfurter Bürgermeister über aktuelle Probleme und langfristige Pläne auszutauschen, sind beim Infostand auf dem Naumburger Marktplatz mit Einwohner*innen ins Gespräch gekommen und haben uns beim Mittagessen mit lokalen Vertreter*innen der Partei besprochen.

Später mehr zum Rest des Tages.

Die Waffen nieder!

Zum heutigen Antikriegstag habe ich, neben einigen kleineren Terminen, an zwei Friedenskundgebungen meiner Partei teilgenommen. Am Morgen auf Einladung des Kreisverbandes Saalekreis in Merseburg und am Abend gemeinsam mit Jan van Aken, Janina Böttger, Wulf Gallert, Hendrik Lange sowie Petra Sitte in Halle.

Die Themen sind in diesen Tagen überall ähnlich. Der Krieg in der Ukraine und seine Folgen bestimmen jedes Gespräch. Umso mehr braucht es DIE LINKE als Friedenspartei an der Seite aller von Gewalt und Armut betroffenen Menschen.

 

(Fotos Merseburg: Michael Bagusat-Sehrt)

Kundgebung: Übergewinnsteuer statt Gasumlage

Am Mittwoch folge ich als Rednerin der Einladung der Basisorganisation DIE LINKE. Weißenfels.

Wir gehen auf die Straße, um Protest zu zeigen: Die Preise steigen, die Mittelschicht schrumpft und die Armen in der Gesellschaft sehen sich unmittelbarer Not ausgesetzt. Um soziale Entlastungen und bezahlbare Mobilität für alle zu finanzieren, braucht es eine Übergewinnsteuer für die Konzerne, die an der Krise noch verdienen.

Von ganz klein, zu ganz groß

Gemeinsam mit meinem sächsischen Abgeordnetenkollegen Marco Böhme und Michael Neuhaus, hatte ich wieder zwei interessante Termine in Merseburg und Leuna.

Bei den Wasserkraftwerken Königsmühle-Insel und Meuschauer Mühle konnten wir vor Ort Einblick in die Möglichkeiten und Perspektiven kleiner, lokal eingebundener Strömungskraftwerke nehmen. Altbewährte Technologie konsequent gepaart mit Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekten sind ein Baustein der Energie der Zukunft.

Beim Folgetermin waren die Dimensionen ungleich größer. Die InfraLeuna stellt am Chemiestandort die Infrastruktur, den Rahmen für dutzende, schon einzeln für sich genommen bedeutende Unternehmen bereit. Wir hatten auch hier Gelegenheit zu einem aktuellen Austausch und freuen uns auf weitere Termine am Standort.

Unterwegs im Weida-Land

Heute war ich zusammen mit Christina Buchheim im Freibad Schraplau. Allerdings nicht zum Privatvergnügen, sondern weil die kleine Stadt im Moment verzweifelt um Fördermittel für den Erhalt dieser wichtigen kommunalen Einrichtung kämpft. Hier geht es um einen Investitionsbedarf von insgesamt etwa vier Millionen Euro, dessen Folgen momentan nur durch aufopferndes Engagement bei ohnehin überspannter Personalsituation noch bewältigt werden.

Mit dem Bürgermeister der Verbandsgemeinde Weida-Land konnten wir uns anschließend überblickend zu Problemen und Perspektiven in den sechs zugehörigen Kommunen Farnstädt, Schraplau, Obhausen, Nemsdorf-Göhrendorf, Barnstädt und Steigra austauschen. Aber auch das Für und Wider der Gliederungsform Verbandsgemeinde kam dabei automatisch zur Sprache.

Eine relativ seltene Konstruktion: Gegenüber etwa 100 Einheitsgemeinden gibt es derzeit landesweit weniger als 20 Verbandsgemeinden, fünf davon in meinem Wahlkreis.

Nicht nur Brötchen und Autoteile

Am Mittwoch, dem dritten Tag unserer Sommertour, hatte ich Gelegenheit, gemeinsam mit Petra Sitte, Hendrik Lange und Bodo Meerheim, weitere Unternehmen, diesmal in Halle und Kabelsketal, zu besuchen.

Bei ARTiBack, Smart Press Shop und Schaeffler erwarteten uns anregende Gespräche, unter anderem zu den Themen Digitalisierung und Automatisierung, aber auch Klimaneutralität und gute Arbeit.

Zwischen Zwintschöna und Osmünde unterwegs

Der zweite Tag unserer gemeinsamen Sommertour führte Petra Sitte, Hendrik Lange und mich heute zu zwei Einrichtungen, zwischen denen ein ganzes Leben liegt.

Bei der Firma TecCom in Zwintschöna wird innovative Medizintechnik mit einem Schwerpunkt auf die Versorgung Neugeborener entwickelt und hergestellt.

Im Flamarium in Osmünde ging es um den würdevollen Umgang mit Verstorbenen und die Begräbniskultur als Erinnerungsort der Hinterbliebenen.

Diesjährige Sommertour gestartet

Heute führte mich der erste Tag unserer traditionellen jährlichen Sommertour in den Burgenlandkreis nach Zeitz und Hohenmölsen.

Gemeinsam mit Petra Sitte, Birke Bull-Bischoff, Hendrik Lange und Horst Heller hatte ich hier Gelegenheit zum anregenden Austausch mit Mitarbeitenden der Stabsstelle Strukturwandel des Burgenlandkreis, konnte mir einen Eindruck von den vielfältigen Aktivitäten des Digitalisierungszentrums Zeitz verschaffen, habe die konkreten Perspektiven des Strukturwandels mit dem Bürgermeister von Hohenmölsen besprochen und die facettenreiche Situation rund um die touristische Nutzung des Mondsees kennengelernt.

Morgen geht es im Saalekreis in Zwintschöna und Osmünde weiter.

Gedenken am 8. Mai

Den Gedenkveranstaltungen meiner Partei zum Tag der Befreiung habe ich mich in Merseburg und Zöschen angeschlossen.

Unser Stellvertretender Landesvorsitzender Alexander Sorge betonte in seiner Rede:

"Wir stehen hier und heute vor den Gräbern und dem Ehrenmal der sowjetischen Soldaten und es ist wieder Krieg. Und Russland ist der Aggressor. Während wir die Gefallenen ehren, werden ukrainische Städte zu neuen Massengräbern. Es geht um die Vernichtung von Identität, das bedeutet Zwangslager, Umerziehungslager, Verschleppungen, Mord, Vergewaltigung – es bedeutet Tod. 

Das muss enden. Auch dafür haben Menschen gekämpft, derer wir am 8. Mai gedenken.

Ich halte es für falsch, das diesjährige Gedenken abzusagen, sich den Gedenkveranstaltungen zu entziehen und sich damit der eigenen Verantwortung. Für mich ist es ein Zeichen dafür, dass noch immer der Umgang mit dem Tag der Befreiung kein kollektives Selbstverständnis ist. Um so wichtiger ist es, dass wir hier stehen. Um so wichtiger ist die Forderung, den 8. Mai zum bundesweiten Gedenktag zu erklären. Und diesen Tag zu nutzen, um sich mit der eigenen Geschichte und der immerwährenden Verantwortung auseinanderzusetzen.

Der 8. Mai ist der Tag der Befreiung und unsere Losung bleibt: Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!"

 

(Bilder Merseburg: Nico Wagner; Bilder Zöschen: Wolfgang Kubak)

Neuer Vorstand im Kreisverband Saalekreis

Am Wochenende hat mein Kreisverband DIE LINKE. Saalekreis auf seiner Gesamtmitgliederversammlung - neben intensivem Austausch über den Zustand der Partei und die Konsequenzen des Krieges in der Ukraine - auch einen neuen Kreisvorstand um Silvan Arndt und Sophie Nitzschke gewählt.

Ich wünsche allen Genoss*innen gute Zusammenarbeit und neue Erfolge für unsere Partei.

1. Mai 2022 in Merseburg

DIE LINKE Saalekreis und Merseburg hatte zum Friedensfest geladen und viele Menschen waren gekommen, um ihre Forderung nach sofortigem Frieden und Solidarität mit dem ukrainischen Volk zu unterstreichen. Doch auch die Kämpfe um faire Bezahlung, finanzielle Absicherung gerade auch in Zeiten der aktuellen Preisexplosionen für die Menschen standen im Mittelpunkt.

Ein herzliches Dankeschön für die Unterstützung und aktive Mitgestaltung geht an die Ver.di Ortsgruppe Saalekreis, das Bündnis Merseburg für Vielfalt und Zivilcourage, Andy Trillhase für die Moderation und das Kinderprogramm, IVIZ e.V. und die vielen Helferinnen und Helfer.

Fotos: Wolfgang Kubak

Einladung zum Gedenken am 8. Mai

Der Ortsverband DIE LINKE Merseburg lädt für den 8. Mai um 10.00 Uhr wieder zum Gedenken und einer Kranzniederlegung auf dem Ehrenfriedhof in Merseburg, Unter den Eichen ein.

Der stellvertretende Landesvorsitzende Alexander Sorge wird einige Worte zum Gedenken sagen.

Kommen Sie zum 1. Mai mit uns ins Gespräch, beim Linken Friedensfest auf der Merseburger Kliaplatte ab 13:00.

Gedenken an die Märzkämpfe

Der Märzkämpfe von 1920/21 haben zwischen Mitte März und Anfang April die Genoss*innen des Kreisverbandes DIE LINKE. Saalekreis mit Veranstaltungen an mehreren Stellen gedacht.

Die Ortsverbände Kabelsketal, Leuna, Geiseltal, Querfurt-Weida-Land, Salzatal-Teutschenthal und Wettin-Löbejün wollen auf diese Weise die Erinnerung an Opfer und Hintergründe der Ereignisse wachhalten. Die Toten mahnen uns!

8. März - Internationaler Frauentag

Zum Internationalen Frauentag waren die Mitglieder unseres Kreisverbandes DIE LINKE. Saalekreis wie in jedem Jahr mit ihren Grußbotschaften unterwegs. In Merseburg, Kabelsketal, Landsberg, Petersberg, Wettin-Löbejün, Salzatal, Teutschenthal, Weida-Land, Querfurt, Mücheln und Braunsbedra wurden insgesamt 2.500 Nelken an die Frau gebracht.

Wir wünschen allen einen friedlichen 8. März!

 

4597-faches Gedenken in Querfurt

Am Montagabend wurde der Querfurter Marktplatz von 4597 Kerzen eingerahmt - eine für jedes Todesopfer der Pandemie in Sachsen-Anhalt. Schon heute würde man vier weitere aufstellen müssen.

Um diesen unerträglichen Zustand zu überwinden, braucht es die solidarische Anstrengung einer breiten gesellschaftlichen Mehrheit, die ohne Vertrauen und ehrlichen Austausch unerreichbar bleiben wird. Dafür bieten die Initiator*innen von Querfurt Miteinander auch weiterhin einen offenen Gesprächsraum, dessen Potential sich grade erst eindrucksvoll zu zeigen beginnt.

Gegen die gefährlichen Demagog*innen vom politisch ganz rechten Rand und ihre kalkulierten Lügen wird dieses bunte Engagement wirksamstes Mittel sein.

Querfurt Miteinander

Corona ist nicht nur eine medizinische, sondern auch eine politische Gefahr für unsere Gesellschaft.

Bei den Demonstrationen gegen Impfung und Schutzmaßnahmen sind Akteur*innen vom ganz rechten Rand nicht nur einfache Teilnehmende, sondern führende Initiator*innen. Sie missbrauchen die schwierige Situation, um die Ängste der Menschen mit immer absurderen Behauptungen weiter zu schüren und sie für sich auch langfristig politisch nutzbar zu machen.

Gegen diese Entwicklung stellt sich in Querfurt nun, auch im Gedenken an die bisher knapp 500 Toten der Pandemie allein im Saalekreis, ein breites gesellschaftliches Bündnis unter dem Titel "Querfurt Miteinander". Wir begrüßen diese Initiative und werden sie auch weiterhin aktiv unterstützen.